Castello di Cariseto, Mittelalterliche Burg in Cerignale, Italien.
Castello di Cariseto ist eine Burg aus dem Mittelalter, die auf einem Bergkamm in Val d'Aveto thront und zwei kreisförmige Türme sowie eine zentrale Mauer aufweist, die auf dem felsigen Untergrund ruht. Die Struktur nutzt die natürliche Topografie des Berges, um eine starke und schwer angreifbare Position zu schaffen.
Kaiser Heinrich III. übertrug die Burg 1052 an das Kloster San Paolo di Mezzano, was den Anfang der dokumentierten Geschichte markierte. Die Anlage spielte über Jahrhunderte hinweg eine wichtige Rolle als Befestigung in der Region und unterlag verschiedenen Herrschaften.
Die Burg war lange Zeit das Machtzentrum der Region und bestimmte das alltägliche Leben in Val d'Aveto. Ihre Gesetze und Strukturen prägten über Jahrhunderte hinweg die Beziehungen zwischen den Menschen, die in der Umgebung lebten.
Der Zugang zur Burg ist begrenzt, da Restaurierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind und die Strukturen nicht überall begehbar sind. Es ist ratsam, sich vorher bei der Gemeinde Cerignale zu erkundigen, welche Bereiche derzeit für Besucher zugänglich sind.
Während der Verschwörung der Fieschi im Jahr 1546 nutzten Bewohner einen unterirdischen Tunnel, um aus der Burg zu fliehen und sich im nahegelegenen Wald in Sicherheit zu bringen. Dieser verborgene Fluchtweg zeigt, wie Bewohner in Notzeiten einen Ausweg planten.
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