Pfahlbausiedlung von Moniga del Garda, Bronzezeitliche Pfahlbausiedlung in Moniga del Garda, Italien
Die Pfahlbausiedlung von Moniga del Garda ist eine bronzezeitliche Siedlung am Ufer des Gardasees, deren Überreste aus im Boden verborgenen Holzpfählen bestehen, die sich unter Wasser und unter modernen Bauten befinden. Bei Ausgrabungen wurden Feuersteingegenstände, Pfeilspitzen, Keramik und Bronzeobjekte gefunden.
Die Siedlung entstand zwischen etwa 2200 und 1550 v. Chr., als der Wasserspiegel des Gardasees deutlich niedriger war als heute. Im Laufe der Jahrtausende stieg der See an und bedeckte die hölzernen Pfahlbauten, die so im Schlamm konserviert wurden.
Die Fundstücke aus der Siedlung zeigen, dass die Menschen dort Getreide anbauten und Tiere hielten. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann die ausgestellten Objekte im örtlichen Museum Giovanni Rambotti in Desenzano del Garda besuchen.
Die Überreste der Siedlung liegen unter Wasser oder unter modernen Bauten und sind nicht direkt zugänglich. Um die Funde zu sehen und mehr über die Stätte zu erfahren, lohnt sich ein Besuch des Museo Civico Giovanni Rambotti in Desenzano del Garda.
In den 1980er Jahren wurden Hunderte von Objekten bei einem privaten Taucher beschlagnahmt, der die Stätte ohne Genehmigung geplündert hatte. Dieser Vorfall führte zu einem stärkeren Schutz versunkener archäologischer Stätten in der Region.
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