Provinz Gallura Nord-Est Sardegna, Verwaltungsprovinz im Nordosten Sardiniens, Italien.
Die Provinz Gallura im Nordosten Sardiniens ist eine Region mit Granitlandschaften, die zum Meer hin abfallen und Gebirgszüge mit dem Monte Limbara aufweisen. Das Land wird von zwei Hauptstädten verwaltet: Olbia an der Küste und Tempio Pausania im Inneren.
Das Gebiet wurde zunächst von den Phöniziern besiedelt, fiel dann 238 v. Chr. unter römische Herrschaft und entwickelte sich später zu unabhängigen mittelalterlichen Staaten. Diese eigenständigen Reiche, die als Judicat bekannt waren, prägten die Region bis zur Neuzeit.
Die Gegend trägt Spuren ihrer Vergangenheit in den Namen und Traditionen der Menschen, wo sardische und korsische Einflüsse miteinander verwoben sind. Besucher können diese kulturelle Mischung in der Sprache hören und in den alltäglichen Gewohnheiten der Einwohner beobachten.
Der Besuch dieser Region ist das ganze Jahr über möglich, da die Gegend über 300 Sonnentage im Jahr verfügt und daher günstige Bedingungen für Aktivitäten im Freien bietet. Der internationale Flughafen in Olbia ermöglicht die Anreise aus verschiedenen Europäischen Städten.
Die Gegend ist bekannt für ihre Korkeichenwälder und die Weinproduktion, die seit Generationen einen wichtigen Teil des wirtschaftlichen Lebens bilden. Darüber hinaus spielen die Schafzuchten eine zentrale Rolle in der Landwirtschaft und tragen zur Identität der ländlichen Gemeinden bei.
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