Pella, Archäologische Stätte im Gouvernement Irbid, Jordanien
Pella ist eine ausgegrabene antike Stadt in den Hügeln des Jordantals mit Überresten von Tempeln, Kirchen und Wohnhäusern aus verschiedenen Epochen. Die archäologischen Strukturen verteilen sich über mehrere Terrassen und zeigen die Bauweise unterschiedlicher Kulturen und Zeiten.
Die Besiedlung reicht bis zur Jungsteinzeit zurück und war später ein wichtiger Ort der Dekapolis während der römischen Zeit. Danach durchlebte die Stadt byzantinische und frühe islamische Phasen, bis sie in der Mitte des 8. Jahrhunderts aufgegeben wurde.
Die frühen Christen, die vor römischen Verfolgungen flohen, machten Pella zu einem wichtigen Zufluchtsort und prägten das religiöse Leben dieser Region nachhaltig. Der Ort entwickelte sich zu einer Stätte, wo verschiedene Gemeinschaften zusammenkamen und ihre Traditionen teilten.
Der Ort liegt in den nördlichen Hügeln des Landes, erreichbar von größeren Straßen aus. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und die Überreste über mehrere Ebenen verteilt liegen.
Die Ausgrabungen zeigen eine bemerkenswerte Schichtung von acht Jahrtausenden menschlichen Lebens, von Steinzeitunterkünften bis zu islamischen Gebäuden. Diese Kontinuität macht den Ort zu einem seltenen Beispiel dafür, wie eine Region trotz großer historischer Umbrüche bewohnt blieb.
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