Twenty-Six Martyrs Museum and Monument, Religiöses Museum in Nagasaki, Japan
Das Twenty-Six Martyrs Museum and Monument ist eine Gedenkstätte und ein Museum auf dem Nishizaka-Hügel in Nagasaki, Japan. Ein langes Relief aus Bronze zeigt die 26 Hingerichteten in Lebensgröße, während eine kleine Kapelle und ein Ausstellungsgebäude dahinter stehen.
Im Jahr 1597 ließ ein japanischer Machthaber 26 Christen, darunter drei Kinder, auf dem Nishizaka-Hügel hinrichten, als Teil eines Verbots des christlichen Glaubens. Das Museum und Denkmal wurden 1962 eingeweiht, mehr als drei Jahrhunderte nach der Hinrichtung.
Der Name des Ortes bezieht sich direkt auf die 26 Menschen, die hier starben, und ihre Geschichten sind heute noch im Museum lebendig. Besucher aus aller Welt, besonders aus den Philippinen und Portugal, kommen hierher, weil die Hingerichteten aus verschiedenen Ländern stammten.
Der Ort liegt zu Fuß vom Hauptbahnhof Nagasaki erreichbar, sodass man ihn gut in einen Stadtrundgang einbauen kann. Für das Denkmal im Freien und die Innenausstellung sollte man mindestens eine Stunde einplanen.
Unter den 26 Hingerichteten war ein zwölfjähriger Junge namens Antonio, der in Japan geboren wurde und einer der jüngsten christlichen Märtyrer in der Geschichte des Landes ist. Als die Gruppe von Osaka nach Nagasaki geführt wurde, wurden ihnen die linken Ohren abgeschnitten, damit die Menschen entlang des Weges von ihrer Strafe erfahren konnten.
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