Tsushimastraße, Meerespassage zwischen Japan und Südkorea
Die Tsushima-Straße ist eine Meerespassage zwischen Japan und Südkorea, die sich über etwa 100 Kilometer erstreckt und an der schmalsten Stelle etwa 65 Kilometer breit ist. Die Gewässer erreichen Tiefen von bis zu 140 Metern und bilden eine natürliche Verbindung zwischen den beiden Ländern.
Die Straße spielte eine Rolle in einem großen Seekrieg zwischen Russland und Japan im Jahr 1905, bei dem die japanische Marine einen bedeutenden Sieg errang. Diese Schlacht veränderte die Machtverhältnisse in Ostasien nachhaltig.
Der Meeresgang zwischen Japan und Südkorea war schon immer ein Ort des Austauschs zwischen beiden Ländern. Menschen überquerten diese Gewässer, um neue Ideen, Handelsware und religiöse Überzeugungen zu bringen.
Regelmäßige Fährverbindungen verbinden Häfen auf beiden Seiten der Straße, was das Überqueren für Reisende relativ einfach macht. Die beste Zeit zum Überqueren ist während ruhiger Wetterbedingungen, da die Gewässer je nach Jahreszeit unterschiedliche Bedingungen aufweisen können.
Die Straße hat ein besonderes Merkmal bei den territorialen Gewässern: Sie umfasst nur drei Seemeilen statt der üblichen zwölf Seemeilen. Diese Regelung ermöglicht einen freieren Schiffsverkehr zwischen den beiden Ländern.
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