Aomori, Hafenstadt in der Tohoku-Region, Japan
Aomori liegt an der Aomori-Bucht im nördlichen Teil der Hauptinsel Honshu und bildet ein wichtiges Tor zur Insel Hokkaido. Die Hakkōda-Berge steigen südlich der Bebauung auf und trennen das Küstengebiet vom Landesinneren, während sich die bebaute Fläche entlang der flachen Küstenlinie erstreckt.
Die Siedlung entstand 1626 als kleiner Fischerhafen namens Uto und entwickelte sich später zu einem regionalen Verwaltungszentrum. Während der Meiji-Zeit wurde der Hafen ausgebaut und die Stadt erhielt ihre heutige Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt zwischen den Inseln.
Der Stadtname bedeutet "blauer Wald" und bezieht sich auf die dichten Wälder, die einst bis zum Meer reichten. Besucher sehen heute an der Uferpromenade moderne Gebäude neben Anlegestellen, wo Fischer und Hafenarbeiter ihrer täglichen Arbeit nachgehen.
Der Bahnhof liegt zentral in der Stadt und bietet Verbindungen per Shinkansen-Hochgeschwindigkeitszug nach Süden sowie Regionalzüge zu anderen Zielen in Tohoku. Fährterminals befinden sich nahe dem Hafen und ermöglichen Überfahrten nach Hokkaido mit mehrstündiger Fahrtdauer.
Im Hafen steht die Aspam-Pyramide, ein dreieckiges Hochhaus mit Aussichtsplattform, das von vielen Punkten der Stadt aus sichtbar ist. Das Gebäude dient als Landmarke und beherbergt ein Museum zur Lokalgeschichte sowie einen Souvenirladen.
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