Hamamatsu, Industriestadt in der westlichen Präfektur Shizuoka, Japan
Hamamatsu ist eine Industriestadt in der Präfektur Shizuoka, die sich zwischen dem Hamana-See und dem Fluss Tenryu erstreckt. Im Norden erheben sich Berge, während der Süden an der Pazifikküste liegt.
Der Ort gewann an Bedeutung, als Tokugawa Ieyasu 1570 seinen Wohnsitz in der Burg Hamamatsu einrichtete. Er blieb dort 17 Jahre, bevor er Japan vereinte.
Das Museum für Musikinstrumente zeigt etwa 1500 Exponate aus der ganzen Welt und spiegelt damit die lokale Tradition der Herstellung von Pianos und Gitarren wider. Werkstätten und Fabriken öffnen gelegentlich ihre Türen für Besucher, die sehen möchten, wie diese Instrumente entstehen.
Die Stadt ist über die JR-Tokaido-Shinkansen-Linie mit größeren Zielen verbunden, wobei Züge Tokio in etwa 90 Minuten erreichen. Von dort aus lassen sich sowohl die Berge im Norden als auch die Küste im Süden erkunden.
Der Hamana-See war Schauplatz der ersten Aalzucht Japans, und heute servieren Restaurants in der ganzen Stadt diese lokale Spezialität in verschiedenen Zubereitungen. Manche Lokale bieten auch Touren zu den Zuchtanlagen an, wo man den gesamten Prozess verfolgen kann.
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