Karatsu, Hafenstadt in der Präfektur Saga, Japan
Karatsu ist eine Hafenstadt an der Nordküste von Kyushu, die sich zwischen bewaldeten Hügeln im Landesinneren und einer felsigen Küste erstreckt, wo das Meer gegen kleine Buchten schlägt. Die Stadt umfasst einen historischen Bezirk nahe der Burgruine, Wohnviertel, die sanft bis zu den Hängen hinaufsteigen, und einen aktiven Hafen, an dem Fischerboote morgens ihre Fracht ausladen.
Während der Edo-Zeit verwaltete ein lokaler Feudalherr das Gebiet vom Schloss aus, das die Bucht überblickte und die Handelsrouten nach Korea und China kontrollierte. Die Keramiktradition begann im 16. Jahrhundert, als koreanische Töpfer hierher gebracht wurden, und ihre Techniken prägen die Werkstätten noch heute.
Die Stadt ist seit Jahrhunderten für ihre Töpferei bekannt, und mehrere Ateliers öffnen ihre Werkstätten für Besucher, die den Künstlern bei der Arbeit zusehen möchten. In den Straßen rund um das Schloss verkaufen kleine Läden handgefertigte Keramik, und viele Reisende nehmen an kurzen Workshops teil, um selbst eine Schale zu formen.
Der zentrale Bahnhof liegt in der Nähe des Schlossbezirks, und von dort aus erreichen Fußgänger die meisten Sehenswürdigkeiten in weniger als 20 Minuten. Lokale Busse verbinden entferntere Strände und Höhlen an der Küste, und die Fahrpläne hängen an den Haltestellen aus.
An der Küste östlich des Hafens reihen sich sieben Meereshöhlen aneinander, die über Jahrtausende vom Wellengang in die Basaltklippen geschnitten wurden. Boote fahren bei ruhiger See in die Kammern hinein, und Besucher hören das Echo der Wellen, die gegen die dunklen Wände prallen.
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