Shibuya, Verwaltungsbezirk in Tokio, Japan
Shibuya-ku ist ein zentraler Stadtbezirk in Tokio, der sich über eine dicht bebaute Fläche westlich des Kaiserpalastes erstreckt. Die Gegend verbindet Wohnviertel mit Geschäftsstraßen, Parks und Bahnhöfen, die täglich Hunderttausende Pendler durchlaufen.
Im 11. Jahrhundert entstand hier eine Burgsiedlung, die später zu einem Postknotenpunkt wurde. Mit der Eröffnung der Yamanote-Ringlinie Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort zum Verkehrsknotenpunkt und zog Geschäfte sowie Wohnbebauung an.
Der Name kommt von einem alten Wort für ein bitteres Tal, wo einst Teesträucher wuchsen. Heute prägen Modeboutiquen, Musikläden und Jugendkulturen das Straßenbild, während sich abends das Nachtleben in den verwinkelten Gassen entfaltet.
Die Gegend ist am besten zu Fuß oder mit der U-Bahn zu erkunden, da viele Ziele nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen. Wochenendabende bringen große Menschenmengen mit sich, während Wochentage entspannter sind und mehr Raum zum Erkunden bieten.
Am Bahnhofsplatz steht eine bronzene Hundestatue, die an ein treues Tier erinnert, das jahrelang auf seinen verstorbenen Besitzer wartete. Der Treffpunkt ist heute eine der meistfotografierten Stellen der Stadt und dient als Orientierungspunkt für Einheimische und Besucher.
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