Hachiōji, Kernstadt im Westen von Tokio, Japan.
Hachioji liegt am Rand der Okutama-Berge im westlichen Teil der Metropolregion Tokio und zählt zu den größeren Städten der Region. Wohnviertel wechseln sich mit bewaldeten Hängen ab, die den Horizont in drei Richtungen prägen und dem Ort eine ruhigere Atmosphäre geben.
Die Stadt entstand als wichtige Poststation auf der Straße, die von Tokio westwärts zu den Bergregionen führte, und war im 17. und 18. Jahrhundert ein Rastplatz für Reisende. Im 19. Jahrhundert verwandelte sich der Ort in ein Zentrum der Seidenproduktion, das bis zur Industrialisierung der umliegenden Täler florierte.
Der Name stammt von einer Legende über acht Prinzen, die einst auf dem nahen Hügel verehrt wurden, während die Stadt heute vor allem von Studenten belebt wird, die zwischen Vorlesungen und Cafés pendeln. Man sieht die Vielfalt an kleinen Lokalen, die sich an die junge Bevölkerung richten und traditionelle Teegeschäfte neben modernen Buchhandlungen anbieten.
Die Bahnlinie von der Innenstadt bringt Besucher in weniger als einer Stunde hierher, wobei die Züge regelmäßig in beide Richtungen verkehren und die Stadt gut erreichbar machen. Viele Routen führen von den zentralen Vierteln zu den bewaldeten Rändern, die sich für Tagesausflüge mit leichter Wanderung eignen.
An Sommerwochenenden steigen Einheimische in die Züge, um in den Wäldern am westlichen Rand der Stadt zu wandern und den Blick auf die benachbarten Gipfel zu genießen. Einige Besucher wissen nicht, dass sie sich noch innerhalb der Verwaltungsgrenzen der Hauptstadt befinden, so deutlich ändert sich die Landschaft.
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