Meguro, Sonderbezirk in Tokio, Japan
Meguro-ku ist ein Bezirk in Tokyo, Japan, der Wohnviertel, Geschäftszonen und Bildungseinrichtungen umfasst. Der Bezirk erstreckt sich über mehrere Stadtviertel und grenzt an Shibuya, Setagaya, Ōta und Shinagawa.
Der Bezirk wurde am 1. Oktober 1932 als eigene Verwaltungseinheit eingerichtet. Am 1. Juli 1943 wurde er mit anderen Bezirken in die Stadt Tokyo eingegliedert.
Der Name leitet sich vom Meguro Fudō ab, einer buddhistischen Statue mit schwarzen Augen im Ryūsenji-Tempel. Die schwarzen Augen gaben dem Tempel und später dem ganzen Bezirk seinen Namen.
Mehrere Bahnlinien verbinden den Bezirk mit dem Zentrum Tokios und den angrenzenden Stadtteilen. Die meisten Wohngebiete und Geschäftszonen sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad gut erreichbar.
Der Higashiyama-Muschelhügel im Norden bewahrt Überreste aus mehreren vorgeschichtlichen Epochen Japans. Archäologen fanden dort Objekte aus dem Paläolithikum, der Jōmon-, Yayoi- und Kofun-Zeit.
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