Otaru, Hafenstadt in Hokkaido, Japan
Otaru ist eine Küstenstadt auf der Insel Hokkaido, die sich entlang der Bucht erstreckt und für ihre restaurierten Steinlager bekannt ist. Die steil abfallenden Hänge teilen die Stadt in verschiedene Ebenen, wobei die Uferzone das kommerzielle Zentrum bildet.
Der Ort wurde Ende des 19. Jahrhunderts zu einem wichtigen Hafen für den Heringfang und den Handel mit russischen Schiffen. Die Eröffnung der Eisenbahnlinie im Jahr 1880 verband die Stadt mit Sapporo und steigerte ihre wirtschaftliche Bedeutung erheblich.
Die vielen alten Lagerhäuser entlang des Kanals haben sich in Werkstätten für handgeblasenes Glas verwandelt, und Besucher können Handwerkern bei der Arbeit zusehen. Auf den engen Gassen der Sakaimachi-Straße reihen sich kleine Geschäfte mit regionalen Süßigkeiten und Kunsthandwerk aneinander.
Regelmäßige Züge fahren zwischen der Stadt und Sapporo und brauchen etwa eine halbe Stunde für die Strecke. Die Straßen im Kanalviertel lassen sich leicht zu Fuß erkunden, aber die steilen Hänge erfordern festes Schuhwerk und etwas Ausdauer.
Die Stadt erhält im Winter durchschnittlich mehr als sechs Meter Schnee, der sich auf den Dächern der alten Lagerhäuser auftürmt. Während der kältesten Monate bilden sich Eiszapfen an den Brücken über dem Kanal und schaffen eine besondere Winterszene.
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