Goishi Coast, Naturdenkmal Küstengebiet in Ofunato, Japan.
Die Goishi-Küste ist ein geschütztes Naturgebiet an der Pazifikküste, das sich über mehrere Kilometer erstreckt und schwarze sowie weiße Kieselstrände, Felsklippen, Höhlen und beeindruckende Felsformationen aufweist. Das Landschaftsbild wird durch unterschiedlich geformte Gesteinstrukturen geprägt, die dem Meer ausgesetzt sind und sich ständig verändern.
Die japanische Regierung erkannte 1937 die ökologische Bedeutung dieses Küstenabschnitts an und designierte ihn als nationale Naturstätte und Naturdenkmal. Diese Unterschutzstellung schützte das Gebiet vor Eingriffen und trägt seitdem zur Erhaltung der natürlichen Landschaft bei.
Der Name der Küste stammt vom japanischen Brettspiel Go, da die polierten Steine an schwarze und weiße Spielsteine erinnern. Besucher sehen diese runden Kiesel überall entlang des Strandes und verstehen sofort, woher die Bezeichnung kommt.
Das Gelände ist am leichtesten über die JR Tohoku Shinkansen zum Bahnhof Ichinoseki erreichbar, von wo aus Züge auf der Ofunato-Linie zum Bahnhof Hosoura führen. Von dort fahren Busse weiter zum Küstengebiet, wo die Erkundung zu Fuß beginnt.
Die Anatoshi-iso-Formation zeigt drei natürlich ausgewaschene Löcher in einer Felswand, die durch jahrtausendlange Erosion entstanden sind. Ein weiteres besonderes Merkmal ist der Felsen Kaminari-iwa, der bei Wellenschlag donnernde Geräusche von sich gibt, die am ganzen Strand zu hören sind.
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