Kemmu-Restauration, Historische Periode von 1333 bis 1336 in Japan
Die Kenmu-Restauration war eine kurze Periode von 1333 bis 1336, in der Kaiser Go-Daigo nach dem Sturz des Kamakura-Shogunats die direkte kaiserliche Herrschaft von Heian-kyo aus wiederherstellte. Diese Zeit markierte eine Rückkehr zur Zivilverwaltung nach etwa anderthalb Jahrhunderten militärischer Herrschaft.
Der Kaiser besiegte mit Unterstützung von Ashikaga Takauji und Nitta Yoshisada die Kamakura-Kräfte und beendete damit über ein Jahrhundert militärischer Herrschaft. Sein Versuch, Land-Eigentumsrechte zu regeln und eine zentrale Bürokratie aufzubauen, scheiterte jedoch bald an internen Konflikten.
Die Zeit führte zu Änderungen in der Verwaltungsstruktur, etwa mit dem Rekordamt für juristische Angelegenheiten und dem Gerichtshof für zivilrechtliche Angelegenheiten. Diese neuen Institutionen sollten den kaiserlichen Einfluss auf alltägliche Verwaltungsfragen stärken.
Obwohl diese Zeit bereits 700 Jahre zurückliegt, können Besucher heute in Heian-kyo (Kyoto) immer noch Orte erkunden, die mit dieser Periode verbunden sind. Informationen über die administrativen Reformen finden sich in Museen und historischen Dokumenten im ganzen Land.
Diese dreieinhalbjährige Restauration bleibt der letzte Moment in der japanischen Geschichte, in dem Kaiser tatsächliche politische Macht ausübten. Erst 500 Jahre später, während der Meiji-Restauration, würden Kaiser wieder direkte Kontrolle über das Land ausüben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.