Nationalstraße 17, Nationalstraße in Nihonbashi, Tokio, Japan.
Die Nationalstraße 17 beginnt im Stadtteil Nihonbashi in Tokio und verläuft über asphaltierte Fahrbahnen durch vier Präfekturen bis nach Niigata im Norden. Sie verbindet städtische Gebiete mit Bergpässen und weiten Flusstälern entlang ihrer gesamten Länge.
Die heutige Route folgt teilweise dem Verlauf alter Handelsstraßen aus der Edo-Zeit, die Hauptstadt und Provinzen miteinander verbanden. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie zur modernen Fernstraße ausgebaut, um wachsenden Verkehr aufzunehmen.
Der Straßenverlauf führt durch mehrere Tempelgemeinden und Ortschaften, die während bestimmter Jahreszeiten lokale Märkte am Straßenrand abhalten. Reisende begegnen dabei oft kleinen Schreinen am Wegrand, die von Bewohnern der umliegenden Dörfer gepflegt werden.
Die Straße weist über ihre gesamte Länge mehrspurige Abschnitte und einspurige Teilstücke auf, je nach Gelände und Bebauungsdichte. Autofahrer finden entlang des Verlaufs Raststätten mit Toiletten und Verpflegungsmöglichkeiten in regelmäßigen Abständen.
Der Ausgangspunkt der Straße liegt am Nihonbashi, einer alten Steinbrücke im Stadtzentrum, die früher als Nullpunkt des japanischen Straßennetzes galt. Heute ist dieser Ort mit einer Bronzetafel markiert, auf der Entfernungen zu anderen Städten angegeben sind.
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