Provinz Tajima, Historische Provinz im Norden der Präfektur Hyogo, Japan
Tajima ist eine ehemalige Provinz im heutigen Norden der Präfektur Hyogo, die sich von der Küste des Japanischen Meeres bis in die Berge erstreckt. Das Gebiet umfasst Städte wie Asago, Yabu und Toyooka, die zwischen Wäldern, Tälern und Fischerhäfen liegen.
Das Gebiet wurde im Jahr 675 als offizielle Provinz eingerichtet und blieb bis zur Verwaltungsreform im 19. Jahrhundert bestehen. Über Jahrhunderte hinweg spielten lokale Adelsfamilien und später die Tokugawa-Regierung eine zentrale Rolle in der Verwaltung und Wirtschaft der Region.
Der Izushi-Schrein bleibt das wichtigste Heiligtum der Provinz und zeigt die Verbindung zwischen Verwaltungsmacht und religiösen Institutionen im alten Japan.
Die alten Provinzgrenzen sind heute in der Landschaft nicht mehr sichtbar, aber viele Ortsnamen und Schreine erinnern an die frühere Verwaltung. Besucher können das Gebiet am besten erkunden, indem sie zwischen den Städten der ehemaligen Bezirke reisen und die Berglandschaft sowie die Küste entdecken.
Das Silberbergwerk von Ikuno war eines der größten in Japan und brachte über Jahrhunderte Metall für die Münzprägung. Der Abbau endete erst im 20. Jahrhundert, und heute können Besucher die alten Stollen und Museen besichtigen.
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