Inseln von Tokyo, Inselgruppe südöstlich von Tokio, Japan
Die Tokio-Inseln sind eine Gruppe von elf Inseln, die sich in zwei Archipele aufteilen: neun liegen in der Izu-Inselkette und zwei gehören zur Ogasawara-Gruppe. Sie erstrecken sich weit in den Pazifik hinaus und haben unterschiedliche geografische Merkmale, von flachen Küstengebieten bis zu steilen Vulkanhängen.
Diese Inseln entstanden durch vulkanische Aktivität entlang der Grenze zwischen der Philippinischen Platte und der Pazifischen Platte. Im Laufe der Zeit wurden sie zu Siedlungen, die sich durch Fischerei und später durch Tourismus entwickelten.
Auf jeder Insel gibt es eigene Handwerkstraditionen – Niijima ist bekannt für seine Glaskunst, während Aogashima für seinen starken Schnaps aus Süßkartoffeln berühmt ist. Diese lokalen Praktiken prägen den Alltag und zeigen, wie die Inselbewohner ihre Umgebung nutzen.
Die Anreise erfolgt per Fähre vom Takeshiba-Pier oder per Flugzeug vom Haneda-Flughafen, wobei die Fahrtzeit zwischen wenigen Stunden und über einem Tag variiert. Es ist ratsam, die Verbindungen im Voraus zu überprüfen und je nach Zielinsel und Jahreszeit genug Zeit für die Anreise einzuplanen.
Aogashima verfügt über einen doppelten Vulkankrater mit natürlichen Dampfquellen, die von Einwohnern für Kochen und Heizung genutzt werden. Dies ist eine ungewöhnliche Ressource, die das Leben auf der Insel prägt.
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