Provinz Izu, Historische Provinz im östlichen Honshu, Japan
Izu war eine historische Provinz in Ostenhonshū und umfasste die Izu-Halbinsel sowie mehrere Inseln mit bergigem Gelände und tiefen Küstenlinien. Das Gebiet ist berühmt für seine zahlreichen heißen Quellen an der Pazifikküste und seine besonderen geographischen Merkmale.
Die Provinz entstand zwischen 680 und 710 durch die Zusammenlegung mehrerer Distrikte und wurde dann über Jahrhunderte zu einem Ort der Verbannung für politische Gefangene während der Heian-Zeit. Diese besondere Rolle prägte ihre Geschichte und ihre Bedeutung im Verwaltungsgefüge Japans grundlegend.
Das Gebiet ist bekannt für mehrere buddhistische Tempel wie das Shuzenji-Kloster und den Mishima-Taisha-Schrein, die heute noch Zentren des religiösen Lebens sind. Diese Heiligtümer zeigen die tiefe Verbindung der Bewohner zu ihren Traditionen und bilden wichtige Anlaufpunkte für Besucher und Gläubige.
Die Region ist heute gut mit modernem Schienenverkehr erschlossen, insbesondere durch die Tokaido-Shinkansen und mehrere Autobahnen, die es mit Tokio und anderen großen japanischen Städten verbinden. Besucher finden gute Verkehrsanbindungen vor, um die verschiedenen Teile des Gebiets zu erkunden.
Das Gebiet ist für den Anbau von Wasabi in seinen Bergbächen berühmt und beheimatet die Amagi-Bergkette mit dem Gipfel des Mount Amagi. Diese natürlichen Merkmale machen es zu einem besonderen Produktions- und Landschaftsgebiet in Japan.
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