Kazamaura, Ort in der Präfektur Aomori, Japan
Kazamaura ist ein kleines Dorf an der nördlichen Küste der Shimokita-Halbinsel mit einfachen Häusern, Fischerbooten und Waldlandschaft. Das Gelände wird von Natur geprägt, mit unbewohnten Wäldern, Küstenbereichen und Flüssen wie dem Ikokuma River, während die Bevölkerung von Fischerei, Forstwirtschaft und dem Anbau von Gemüse lebt.
Kazamaura entstand 1889 durch die Zusammenlegung von drei kleinen Siedlungen in der Shimokita-Halbinsel. Die Bevölkerung ist im Laufe der Jahrzehnte stark zurückgegangen, wobei der Fischfang und die Forstwirtschaft seit Generationen die wirtschaftliche Grundlage bilden.
Kazamaura hat eine starke Verbindung zum Meer, die täglich sichtbar ist. Die Gemeinde dreht sich um Meeresfrüchte, besonders um Seeteufel, der in speziellen Winterfestivals vom Dezember bis März gefeiert wird, wenn Einheimische und Besucher die frischen Fänge zusammen genießen.
Das Dorf hat keine Zugstation, daher sind Auto oder Bus die Hauptverkehrsmittel. Die Straße 279 verbindet Kazamaura mit anderen Städten, kann aber durch Wetter und Stürme beeinträchtigt werden, daher ist es gut, vor einem Besuch die Bedingungen zu prüfen.
Hier werden Seeteufel mit speziellen Leinen- und Stellnetzmethoden gefangen, die die Fische am Leben halten und ihr Fleisch frischer und geschmackvoller machen als anderswo. Diese Technik ist ein Grund, warum Kazamaura als Seeteufel-Hauptstadt bekannt ist und viele Winterbesucher anlockt.
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