Rishiri, Ort in der Präfektur Hokkaidō, Japan
Rishiri ist eine Inselgemeinde vor der Nordküste Hokkaidos, die zur Soya-Subpräfektur gehört und von einem markanten, kegelförmigen Vulkangipfel überragt wird. Der Berg ist von fast jedem Punkt der Insel aus sichtbar, während die Küstenlinie zwischen Fischerdörfern, Felsküsten und kleinen Häfen wechselt.
Die Insel war lange von den Ainu bewohnt, bevor sie während der Edo-Zeit unter japanische Kontrolle kam. Im 19. Jahrhundert siedelten sich japanische Fischer an und prägten die Dörfer, die heute noch entlang der Küste zu sehen sind.
Der Name Rishiri stammt aus der Ainu-Sprache und bedeutet „hohes Land
Die Insel ist von Juni bis August am zugänglichsten, wenn das Wetter milder ist und die Küstenstraßen befahrbar sind. Ein Fahrrad oder Mietwagen eignet sich gut, um die Küste zu umrunden, da der öffentliche Busverkehr begrenzt ist.
Der Vulkangipfel der Insel wird oft als Rishiri-Fuji bezeichnet, weil seine Form so stark an den berühmten Fuji erinnert. Anders als der Fuji liegt er direkt am Meer, sodass man ihn bei klarem Wetter schon von der Fähre aus sehen kann.
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