Rishiri, Ort in der Präfektur Hokkaidō, Japan
Rishiri ist eine kleine Insel vor der Nordküste von Hokkaido mit einer bergigen, waldreichen Landschaft. Der vulkanische Berg Rishiri mit seiner markanten Kegelform dominiert die Insel und ist von vielen Orten aus sichtbar.
Die Insel war lange Zeit ein Zentrum der Ainu-Kultur, bevor sie in der Edo-Periode unter japanischer Kontrolle kam. Heute ist sie Teil eines Nationalparks, der mit der Insel Rebun geteilt wird und das ökologische Gleichgewicht der Region schützt.
Der Name Rishiri stammt aus der Ainu-Sprache und bedeutet "hohes Land". Die Insel ist bis heute geprägt von Fischerdörfern entlang der Küste, wo Seeigel und Kombu-Algen zentral für die lokale Küche und Identität sind.
Die Insel ist am besten in den Monaten Juni bis August zu besuchen, wenn das Wetter mild ist und Wildblumen blühen. Busse verkehren entlang der Küste, aber es ist empfehlenswert, ein Fahrrad oder Auto zu mieten, um die Gegend flexibel zu erkunden.
Der Berg wird Rishiri-Fuji genannt, weil seine Form an den berühmten Mount Fuji erinnert. An einigen Stellen können Besucher auch beim Sammeln von Seeigeln in flachen Küstengewässern teilnehmen oder einen Workshop über die traditionelle Kombu-Algenverarbeitung absolvieren.
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