Provinz Izumi, Historische Provinz im südlichen Osaka, Japan
Izumi war eine Provinz im südlichen Osaka und umfasste wichtige Handelshäfen wie Sakai. Das Territorium erstreckte sich von Kii im Süden bis nach Settsu im Norden und war von landwirtschaftlichen Feldern und Siedlungen geprägt.
Die Provinz trennte sich 716 von Kawachi ab, wurde vorübergehend 740 abgeschafft und erhielt 757 ihre endgültige Anerkennung als eigenständige Provinz. Diese Veränderungen spiegeln die administrativen Umgestaltungen während der frühen japanischen Staatsbildung wider.
Der Ōtori-Taisha-Schrein war das wichtigste Heiligtum der Provinz und zog Pilger aus der ganzen Region an. Seine Verehrung war tief in den alltäglichen Praktiken der lokalen Bevölkerung verankert.
Besucher können sich die Landschaft dieser einstigen Provinz in der heutigen Osaka-Präfektur ansehen, insbesondere die Gegend um Sakai. Viele historische Stätten und Schreine sind heute noch zugänglich und zeigen die Struktur dieser früheren administrativen Region.
Die Hine-shōen-Güter wurden von der einflussreichen Kujō-Familie während der Heian-Zeit verwaltet und zeigen ein frühes Modell der Landwirtschaftsverwaltung. Dieses System prägte die wirtschaftliche Struktur der Provinz lange Zeit.
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