Hakkōda-Gebirge, Vulkangruppe in der Präfektur Aomori, Japan
Hakkōda ist eine vulkanische Gebirgsgruppe in der Präfektur Aomori, die aus vierzehn Stratovulkanen und Lavadoms besteht und bis auf 1584 Meter Höhe reicht. Die beiden vulkanischen Gruppen liegen südlich von Aomori-Stadt und bilden ein Hochland mit tiefen Tälern, bewaldeten Hängen und offenen Gipfelbereichen.
Die Region entwickelte sich im 17. Jahrhundert mit der Eröffnung der ersten heißen Quellen als Erholungsort für Reisende und Jäger. Im Januar 1902 starben hier 199 Soldaten während einer Winterübung, was landesweit zu Änderungen in der militärischen Ausbildung führte.
Der Name leitet sich von den acht Gipfeln ab, die früher als heilig galten und von lokalen Gemeinschaften verehrt wurden. Wanderer folgen heute markierten Pfaden durch Buchenwälder und offene Hochebenen, wo heiße Quellen am Wegesrand zum Verweilen einladen.
Eine Seilbahn bringt Besucher vom Tal auf den oberen Hang, wo Wanderwege und Skipisten beginnen. Unterkünfte mit Thermalbädern liegen entlang der Zufahrtsstraße und bieten Übernachtungsmöglichkeiten für mehrtägige Ausflüge.
Im Winter verwandeln sich die Tannen in sogenannte Schneemonster, wenn sich Eis und Schnee schichtweise um die Äste legen. Diese gefrorenen Gebilde können mehrere Meter hoch werden und prägen das Landschaftsbild der oberen Hänge während der kalten Monate.
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