Wada-Pass, Gebirgspass in Tokio und Kanagawa, Japan
Wada Pass ist ein Bergpass zwischen Tokyo und Kanagawa mit einer Höhe von etwa 690 Metern, der durch bergiges Gelände führt. Die Route bildet einen natürlichen Durchgang durch die Landschaft und wird heute von mehreren Wanderwegen durchzogen.
Der Pass war während der Edo-Zeit ein wesentlicher Teil der Nakasendo-Route, einer der fünf großen Landstraßen Japans. Diese Hauptverkehrsachse ermöglichte den Handel und die Kommunikation zwischen den Provinzen.
Der Bergpass war ein wichtiger Treffpunkt für Wanderer und Kaufleute, die sich hier austauschten und übernachteten. Die Reste alter Herbergen erinnern an diese lebendige Vergangenheit als Handelsroute.
Die Gegend ist das ganze Jahr über leicht erreichbar, mit regelmäßigen Busverbindungen zu benachbarten Städten. Wanderer sollten angemessene Ausrüstung für unterschiedliche Wetterbedingungen mitbringen, da sich das Wetter in der Höhe schnell ändern kann.
Archäologische Funde zeigen, dass Obsidian von diesem Berg in der Jomon-Zeit mehr als 600 Kilometer weit nach Hokkaido transportiert wurde. Dies deutet darauf hin, dass das Gebiet bereits vor Tausenden von Jahren ein wichtiger Handelsort war.
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