Okishima, Seeinsel in der Präfektur Shiga, Japan
Okishima erhebt sich bis zu 225 Meter über dem Biwa-See und bildet die größte bewohnte Süßwasserinsel in Japan. Die Insel erstreckt sich über das Wasser und ist von Bergen umgeben, die direkt aus dem See aufsteigen.
Die Gemeinde bestand bereits in vorgeschichtlicher Zeit und entwickelte sich als isolierte Fischersiedlung inmitten des Sees. Im Laufe der Jahrhunderte blieb die Insel weitgehend eigenständig und bewahrte ihre Traditionen.
Die Bewohner leben hauptsächlich vom Fischfang und nutzen Methoden, die seit Generationen weitergegeben werden. Viele der Häuser auf der Insel zeigen traditionelle Architektur mit Holzfassaden und schmalen Gassen zwischen den Gebäuden.
Vom Hafen Horikiriko aus verkehren Fähren täglich mehrmals zur Insel, mit unterschiedlichen Fahrplänen an Wochentagen und Sonntagen. Die Überfahrt dauert etwa eine halbe Stunde und ermöglicht Besuchern einen Tagesausflug mit Zeit zum Erkunden der Inselwege.
Etwa 350 Menschen teilen sich die Insel mit einer großen Anzahl an Katzen, die frei durch die Gassen streifen. Diese Kombination aus menschlicher Besiedlung und Tierpräsenz macht den Ort zu einer besonderen Gemeinschaft im japanischen Binnenwasser.
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