Taisan-ji, Buddhistischer Tempel in Kobe, Japan
Taisan-ji ist ein buddhistischer Tempel in Kōbe, der eine Haupthalle mit kupferbedeckten Dächern und traditionellen Schiebetüren aus Holzgitter besitzt. Die Anlage erstreckt sich über bewaldete Hänge und umfasst mehrere Gebäude sowie einen alten Wald entlang eines Flusses.
Der Ort wurde im Jahr 716 während der Nara-Zeit von Fujiwara no Umakai gegründet. Nach einem Brand erfolgte im Jahr 1300 der Wiederaufbau der Anlage, die seitdem mehrere Restaurierungen erlebte.
Der Name dieses Ortes bedeutet übersetzt Tempel des großen Berges und bezieht sich auf das weitläufige Waldgebiet, das ihn umgibt. Besucher erleben hier die Verbindung zwischen Zen-Meditation und der natürlichen Umgebung, die im täglichen Ablauf der Mönche sichtbar wird.
Der Zugang erfolgt über eine Bergstraße, die für Fahrzeuge geeignet ist und etwa zehn Minuten nördlich der Autobahnanschlussstelle Takamaru liegt. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da ein Teil des Weges durch den Wald und entlang des Flusses verläuft.
Entlang des Flusses Ikawa befindet sich ein in Stein gehauener Buddha, der in die Felswand gemeißelt wurde. Die umliegende Vegetation wird vom Präfekturamt geschützt, da sie seltene Baumarten und unberührte Pflanzen enthält.
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