Kōbe, Hafenstadt in Hyogo, Japan
Kobe liegt zwischen dem Berg Rokko und der Bucht von Osaka und gliedert sich in neun Verwaltungsbezirke, die durch ein dichtes Netz aus Zügen und Fähren miteinander verbunden sind. Die Gewerbeviertel erstrecken sich vom Hafen bis zu den Hängen des Berges, wobei jedes Viertel einen eigenen Charakter besitzt.
Der Hafen begann 1868 mit dem Betrieb und verwandelte ein kleines Fischerdorf in eines der wichtigsten maritimen Zentren Japans für den Handel mit dem Ausland. Die Stadt wurde 1995 von einem schweren Erdbeben getroffen und danach vollständig wiederaufgebaut.
Im Nada-Viertel öffnen mehrere Sake-Brauereien ihre Türen für Besucher, die den Gärungsprozess beobachten und direkt vom Fass kosten möchten. Das Wasser vom Berg Rokko spielt dabei eine zentrale Rolle, und viele Einheimische kaufen ihren Reiswein lieber direkt beim Erzeuger als im Supermarkt.
Ein automatisches Verkehrssystem namens Port Liner verbindet den Bahnhof Sannomiya mit der Hafenanlage Port Island und dem Flughafen auf einer erhöhten Trasse über das Wasser. Wer sich in der Stadt bewegt, kann sich an den Bergen orientieren, die im Norden liegen und von fast jedem Punkt aus sichtbar sind.
Die heißen Quellen im Bezirk Arima enthalten hohe Konzentrationen an Eisen und Karbonat, wobei das Mineralwasser aus 1.000 Metern Tiefe gefördert wird. Das Wasser hat eine rostrote Farbe, die durch den Eisengehalt entsteht und sich von den meisten anderen Thermalbädern in Japan unterscheidet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.