Norikura-dake, Vulkan in den Präfekturen Nagano und Gifu, Japan
Mount Norikura ist ein Vulkan in den Präfekturen Nagano und Gifu, der 3026 Meter hoch ist und mehrere Kraterseen sowie weite vulkanische Hochebenen umfasst. Der Gipfelbereich besteht aus Andesit und bildet den dritthöchsten Punkt der nördlichen japanischen Alpen, wo alpine Vegetation die kahlen Hänge bedeckt.
Ein buddhistischer Mönch namens Enkū bestieg den Berg erstmals in den 1680er Jahren, als religiöse Wanderer diese Gipfel aufsuchten. William Gowland kam 1878 als erster westlicher Besucher und dokumentierte die geologische Struktur des Vulkans für wissenschaftliche Studien.
Der Name Norikura bedeutet auf Japanisch 'Reitsattel', was die markante Form dieses zu den 100 Berühmten Bergen Japans gehörenden Gipfels widerspiegelt.
Autobusse bringen Besucher bis zur Norikura Bus Terminal auf 2700 Metern Höhe, da private Fahrzeuge auf der Bergstraße nicht erlaubt sind. Von dort führen markierte Wege zum Gipfel, die je nach Kondition etwa zwei bis drei Stunden Gehzeit erfordern.
Schneefelder auf den nordöstlichen Hängen bleiben oft bis in die Sommermonate bestehen und ermöglichen Skifahren, wenn die meisten japanischen Skigebiete bereits geschlossen haben. Diese natürlichen Schneebahnen ziehen Skifahrer an, die auch im Juni oder Juli noch auf echtem Schnee fahren möchten.
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