Hida-Gebirge, Gebirgskette in der Präfektur Nagano, Japan
Die Hida-Berge erstrecken sich in zentraler Lage über die Präfekturen Nagano, Toyama, Niigata und Gifu und bilden dabei einen Y-förmigen Gebirgszug mit Höhen bis über 3100 Meter. Die Landschaft zeigt steile Felswände, enge Täler und hochgelegene Kämme, die sich über weite Strecken hinziehen.
Der britische Archäologe William Gowland prägte Ende des 19. Jahrhunderts den Begriff Japanische Alpen, als er das Gebiet während seiner Reisen durch das Land erkundete. Seitdem dienen diese Berge als Zentrum für Bergsteigen und Naturerkundung in Japan.
Aus dem Komposita-Paar Hida und Gebirge entwickelte sich der Name dieser Berglandschaft, die heute Ausgangspunkt für Wanderungen und Beobachtungen der Hochgebirgsnatur darstellt. Viele Gipfel werden von Kletterprofis aufgesucht, während Besucher in tieferen Lagen natürliche Thermalbecken zum Aufwärmen nach einem Ausflug nutzen.
Ein Großteil des Gebirges liegt im Nationalpark Chubu Sangaku, der Zugang zu Wanderwegen und warmen Quellen bietet, die oft nach längeren Aufstiegen aufgesucht werden. Die besten Bedingungen herrschen von Frühsommer bis Frühherbst, wenn Schnee die Pfade nicht blockiert.
Am Tsurugi und am Tate liegen drei kleine Gletscher, die als südlichste Eisformationen Ostasiens außerhalb von Kamtschatka gelten. Diese Eisflächen entstehen durch besondere Wetterbedingungen, die in dieser Höhe und Lage das ganze Jahr über niedrige Temperaturen bewahren.
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