Shinagawa Lighthouse, Historischer Leuchtturm in der Bucht von Tokio, Japan.
Der Shinagawa-Leuchtturm ist eine neun Meter hohe Backsteinstruktur mit zylindrischer Form, die sich durch eine Galerie, eine Laterne und eine Fresnellinse fünfter Ordnung auszeichnet. Die Konstruktion zeigt die klassischen Merkmale eines modernen Navigationsleuchtturms aus dem späten 19. Jahrhundert.
Der französische Architekt Léonce Verny entwarf diese Struktur 1870 als Teil von Japans Modernisierungsprogramm für die Schifffahrt. Nach 87 Jahren aktiven Dienstes wurde das Bauwerk 1968 in das Museum Meiji-mura verlegt, wo es bis heute als Monument seiner Zeit erhalten bleibt.
Der Leuchtturm zeigt, wie Japan westliche Bautechniken während der frühen Meiji-Zeit übernahm und in sein eigenes Küstensystem integrierte. Besucher sehen heute noch die Mischung aus französischem Design und japanischer Handwerkskunst in den Details des Mauerwerks.
Der Leuchtturm befindet sich heute im Museum Meiji-mura in Inuyama und kann von Besuchern von außen inspiziert werden. Das Museum ist leicht zugänglich und der Turm steht deutlich sichtbar im Gelände, sodass man seine Architektur aus verschiedenen Winkeln betrachten kann.
Das Bauwerk war ursprünglich mit einer roten Festlichkeit ausgestattet, die Schiffe bis zu 18 Kilometer entfernt warnen konnte. Diese Reichweite war für Schiffe ein entscheidendes Merkmal für sichere Navigation in dieser Küstenregion.
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