Kakuma, Flüchtlingslager im Landkreis Turkana, Kenia
Kakuma ist ein großes Lagergelände in der halbtrockenen Region Turkanas mit vier Hauptbereichen für die Unterbringung von Tausenden Menschen. Die Häuser sind aus Kunststoffplanen und Lehmziegeln gebaut und dienen als Wohnungen für die Bewohner.
Die Siedlung wurde 1992 gegründet, um südsudanesische Kinder aufzunehmen, die vor dem Bürgerkrieg flohen. Seitdem hat sich die Bevölkerung um Menschen aus anderen Konfliktregionen erweitert.
Die Bewohner stammen aus verschiedenen afrikanischen Ländern und sprechen viele Sprachen, was das Zusammenleben prägt. Musik, Kochen und handwerkliche Traditionen aus verschiedenen Kulturen sind in den alltäglichen Aktivitäten sichtbar.
Das Gelände ist sehr abgelegen und in einer heißen, trockenen Gegend gelegen, die Besucher sollten auf extreme Temperaturen vorbereitet sein. Der Zugang ist eingeschränkt und erfordert spezielle Genehmigungen sowie Orientierung vor Ort.
Der Name stammt aus dem Turkana-Dialekt und bedeutet wörtlich 'nirgendwo', was die Abgelegenheit des Ortes beschreibt. Diese Benennung ist heute ein bekanntes Merkmal der Identität des Platzes in der Region.
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