Koshoy Korgon, Mittelalterliche Festungsruinen im Bezirk At-Bashy, Kirgisistan
Koshoy Korgon ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage in At-Bashy, die ein rechteckiges Layout mit einer Seitenlänge von etwa 245 mal 250 Metern aufweist. Die Mauern waren einst von rund 60 Türmen gesäumt und erreichten Höhen zwischen 4 und 8 Metern.
Die Anlage entstand im 7. Jahrhundert als wichtiger Handelsplatz an der Seidenstraße. Sie erlebte später die Eroberung durch die Mongolen und eine Neubefestigung unter Amir Temur.
Der Name des Ortes verweist auf Qoshoy baatyr, einen General aus den Erzählungen des Kyrgischen Epos Manas, was die tiefe Verbindung zur traditionellen Kultur zeigt. Die Stätte spiegelt die Bedeutung dieser legendären Figur in der kollektiven Erinnerung der Kyrgisen wider.
Der Ort liegt etwa 15 Kilometer südwestlich der Stadt At-Bashy in der Nähe des Dorfes Kara-Suu. An der Stätte befindet sich ein Museum mit Gegenständen aus Ausgrabungen, das erste Informationen vor der Erkundung der Ruinen bietet.
Die Mauern wurden aus großen Lehmziegeln und langen Steinen gebaut und zeigen eine bemerkenswerte Konstruktionstechnik mit einer Basis von 7 bis 9 Metern Dicke. Diese Breite verjüngt sich nach oben zu nur 3 bis 4 Metern, was einer durchdachten Bauweise entspricht.
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