Kumtor-Mine, Bergwerk in Kirgisistan
Das Kumtor Goldbergwerk ist eine große Tagebaumine in der Issyk-Kul Region Kirgistans, wo Gold aus der Erde gewonnen wird. Die Anlage erstreckt sich über ein breites Gebiet mit tiefem Abbaubereich, großen Maschinen und einem Netzwerk von Straßen für den Transport des abgebauten Materials.
Das Goldvorkommen wurde 1978 von sowjetischen Wissenschaftlern entdeckt, aber erst nach Kirgistans Unabhängigkeit 1992 begann die Entwicklung durch eine Partnerschaft mit kanadischen Unternehmen. Der Betrieb nahm 1997 auf und ist seither zu einem Haupteinnahmequellen des Landes geworden.
Der Bergbau prägt seit Jahrzehnten die Identität der Region und das Alltags bewusstsein ihrer Bewohner. Viele Menschen hier sind aufgewachsen mit der Gegenwart der Mine als zentraler Wirtschaftsfaktor ihrer Heimat.
Die Mine befindet sich in großer Höhe und das Wetter kann in den Bergen schnell wechseln, besonders im Winter wenn Schnee und Eis die Zufahrtswege blockieren können. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Arbeitsplatz handelt und das Innere der Grube nicht zugänglich ist, aber es gibt ausgewiesene Aussichtspunkte.
Diese Mine ist eine der höchsten der Welt, gelegen auf etwa 4000 Metern Höhe inmitten von schneebedeckten Bergen und vergletscherten Landschaften. Die extremen Höhenlage und die raue Umgebung machen sie zu einem bemerkenswerten Bergbauort, der unter den schwierigsten geografischen Bedingungen operiert.
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