Neak Pean, Buddhistischer Tempel in Angkor, Kambodscha
Neak Pean ist ein Heiligtum mit einem zentralen Becken, das durch Steinkanäle mit vier kleineren Becken verbunden ist. Jedes Wasserbecken stellt verschiedene Kräfte der Natur dar und hatte Bedeutung für Heilung und Wohlbefinden.
Der König Jayavarman VII. ließ dieses Heiligtum im 12. Jahrhundert erbauen als Teil eines Netzes von Heilstätten. Das Bauwerk entstand in einer Zeit, als das Khmer-Reich seine Macht und seinen Einfluss über große Gebiete ausübte.
Das Heiligtum zeigt Statuen von mythischen Schlangen, die in buddhistischen und hinduistischen Traditionen eine wichtige Rolle spielen. Diese Darstellungen erzählen von alten Überzeugungen, die Menschen damals hegten und verehrten.
Der Zugang zum Heiligtum erfolgt über einen hölzernen Steg, der über das umgebende Wasser führt. Die Besichtigung ist im Eintritt des Angkor-Archäologieparks inbegriffen.
An jeder der vier Ecken des Heiligtums steht eine andere Tierskulptur: ein Pferd, ein Löwe, ein Stier und ein Elefant. Jedes Tier verbindet sich mit einem Element und zeigt das detaillierte Wissen der alten Baumeister.
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