Mangalartha, Hinduistische Tempelruinen im Archäologischen Park Angkor, Kambodscha
Mangalartha ist eine hinduistische Tempelruine im Angkor-Archäologiepark und wurde auf einem quadratischen Grundriss erbaut mit einem Vorbau an der östlichen Fassade. Die anderen Seiten bestehen aus massiven Wänden, die mit falschen Türen dekoriert sind.
Der Tempel wurde 1295 während der Herrschaft von Jayavarman VIII. erbaut und ist das letzte genau datierte Monument des Angkor-Komplexes. Diese Denkmal markiert das Ende einer Ära intensiver Tempelkonstruktion in der Region.
Der Tempel zeigt kunstvolle Steinmetzarbeiten an den Giebelfeldern, auf denen hinduistische Gottheiten wie Vishnu bei der Ruhe auf der Schlange Shesha oder Krishna beim Hochheben des Berges Govardhana dargestellt sind. Diese Schnitzereien geben Besuchern heute noch einen Eindruck von der religiösen Verehrung, die diesen Ort geprägt hat.
Der Ort liegt etwa 300 Meter vor dem Sieg-Tor entlang eines schmalen Lehmwegs, den Besucher durch dichtes Pflanzenwuchs navigieren müssen. Bequeme Schuhe und Wasser sind empfehlenswert, da der Weg unbefestigt und der Vegetation überlassen ist.
Zwei Sanskrit-Inschriften auf den Türrahmen und einer Stele enthalten zusammen 73 Zeilen mit Informationen über die Widmung an einen Brahman-Gelehrten. Diese seltenen schriftlichen Aufzeichnungen helfen Archäologen, die genaue Identität und den Zweck des Tempels zu verstehen.
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