Ta Som, Buddhistischer Tempelkomplex in Angkor, Kambodscha.
Ta Som ist ein buddhistischer Tempelkomplex im Archäologischen Park Angkor in der Nähe von Siem Reap, Kambodscha, der aus drei konzentrischen Steinmauern aus Laterit besteht, die durch Torbauten miteinander verbunden sind. Die Mauern umschließen einen inneren Bereich mit Kammern, Durchgängen und einem zentralen Heiligtum, durch das Besucher schrittweise hindurchgehen.
Das Heiligtum wurde Ende des 12. Jahrhunderts vom Khmer-König Jayavarman VII. erbaut, um das Andenken an seinen verstorbenen Vater zu ehren. Es entstand im Rahmen einer umfangreichen Bautätigkeit in Angkor, die auch größere Anlagen wie Bayon und Preah Khan hervorbrachte.
Die Tempel-Gateways tragen auf jeder Seite große Steingesichter, die in vier Himmelsrichtungen blicken, ein Merkmal, das typisch für die Baustile des Königs Jayavarman VII. ist. Im Inneren zeigen die Wände Reliefs mit Szenen aus dem buddhistischen Leben und dem Alltag der Khmer-Gesellschaft.
Für den Besuch ist ein Angkor Archaeological Park Pass erforderlich, der an den Eingangsstellen des Parks erworben werden kann. Die Anlage ist kleiner als die großen Tempel des Parks und kann gut in einer halben Stunde erkundet werden, daher bietet sich ein früher Morgenbesuch an, wenn es noch ruhig ist.
An der Ostseite des Tempels hat ein riesiger Feigenbaum seine Wurzeln durch das obere Tor getrieben, sodass Stein und Holz so eng miteinander verwachsen sind, dass sie kaum noch zu trennen sind. Dieses Tor gilt als eines der markantesten Motive für Fotografen im gesamten Park.
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