Östlicher Mebon, Hinduistischer Tempel im Archäologischen Park Angkor, Kambodscha
Der Tempel der Ostmebon steht auf drei Ebenen und wird von steinernen Elefanten an den vier Ecken der ersten und zweiten Plattformen flankiert. Das Bauwerk zeigt detaillierte Reliefs und Figurenschmuck, der die Fähigkeiten der Khmer-Handwerker in Stein widerspiegelt.
König Rajendravarman II ließ diesen Tempel im 10. Jahrhundert als Heiligtum für Shiva erbauen und platzierte ihn bewusst im Zentrum des Ostbaray-Sees. Das Bauwerk zeigt, wie Könige Seen und Tempel zusammenbanden, um ihre Macht und religiöse Autorität auszudrücken.
Die Tempel verfügt über bemerkenswerte Steinschnitzereien, die hinduistische Gottheiten darstellen und zeigen, wie religiöse Kunst in der Khmer-Architektur lebendig wurde. Diese Verzierungen spiegeln die spirituellen Überzeugungen wider, die das tägliche Leben der Menschen damals durchdrangen.
Das Gelände ist am besten am frühen Morgen oder späten Nachmittag zu erkunden, wenn die Sonne tiefe Schatten auf die Schnitzereien wirft und die Hitze weniger intensiv ist. Bringt bequemes Schuhwerk und ausreichend Wasser mit, da der Aufstieg über die Plattformen anstrengend sein kann und es wenig Schatten gibt.
Das Bauwerk war einst von einem großen See umgeben, und an seiner Basis erkennt man noch heute vier Anlegestellen, die zeigen, wie Besucher einst mit Booten ankamen. Dieses Detail verdeutlicht, dass das Heiligtum nicht nur ein Ort für Pilger zu Fuß war, sondern auch Wasserverkehr ein wichtiger Teil der Ankunft bildete.
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