Punggye-ri, Nuklearer Teststandort in Kilju, Nordkorea.
Die Punggye-ri-Anlage ist ein Atomtestgelände unter dem Berg Mantap mit mehreren unterirdischen Tunneln für kontrollierte Kernexperimente. Das Gelände erstreckt sich über ein bergiges Areal und besteht aus verschiedenen Testschächten und Messstationen, die tief in den Felsen gegraben wurden.
Das Gelände wurde ab 2006 für Atomtests genutzt und erlebte zwischen diesem Jahr und 2017 sechs große Detonationen. Die letzte Explosion 2017 zeigte eine deutlich höhere Sprengkraft als die vorherigen Tests.
Die Präsenz dieser Nuklearanlage hat die landwirtschaftliche Region in eine militärische Sperrzone verwandelt und das Leben der umliegenden Gemeinden verändert.
Das Gelände bleibt für Besucher nicht zugänglich und kann nur durch Satellitenüberwachung beobachtet werden. Informationen über Aktivitäten vor Ort stammen hauptsächlich aus Satellitenbildern und Messdaten von außen.
Nach den Detonationen zeigten sich deutliche Umweltveränderungen wie das Absterben von Vegetation und die Austrocknung von unterirdischen Wasserquellen. Diese Schäden sind auf Satellitenbildern sichtbar geworden und verdeutlichen die Auswirkungen der Tests auf die umliegende Landschaft.
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