Incheon, Metropolitanstadt im Nordwesten Südkoreas
Diese Metropole erstreckt sich entlang der Küste des Gelben Meeres und umfasst 153 Inseln, die durch ein ausgedehntes Netz von Autobahnen und Eisenbahnen mit Seoul verbunden sind. Das Stadtgebiet breitet sich über flache Küstenflächen und Hügel aus, mit modernen Hochhäusern neben traditionellen Vierteln und Hafengebieten am Wasser.
Die Stadt entwickelte sich ab 1883 aus einer kleinen Fischersiedlung zu einem internationalen Hafen und markierte damit den Beginn der modernen Handelsbeziehungen Koreas mit fremden Nationen. Während des Koreakriegs fand 1950 hier die Landung der UN-Truppen statt, ein Wendepunkt im Verlauf des Konflikts.
Die erste Chinatown Koreas entstand hier und brachte Jajangmyeon-Nudeln ins Land, die zu einem grundlegenden Teil des koreanischen kulinarischen Erbes wurden. In den Gassen dieses Viertels stehen chinesische Tore und Restaurants, in denen Familien die Tradition bewahren, das Gericht zu besonderen Anlässen zu teilen.
Der internationale Flughafen verarbeitet jährlich Millionen von Passagieren über seine modernen Anlagen und bedient Flugverbindungen rund um den Globus. Wer die Stadt besuchen möchte, findet zahlreiche Unterkunftsmöglichkeiten in verschiedenen Stadtteilen, von der Küste bis zu den Geschäftsvierteln im Landesinneren.
Der Stadtteil Songdo funktioniert über ein integriertes System zum Austausch von Daten, bei dem Wohn-, Geschäfts- und Regierungsinformationen im gesamten Gebiet miteinander vernetzt sind. Müll wird durch ein unterirdisches Vakuumnetz transportiert, das Abfall automatisch von Wohnungen zu zentralen Sammelstellen befördert.
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