Seoul Central Mosque, Islamische Moschee in Hannam-dong, Bezirk Yongsan, Seoul, Südkorea
Das Seoul Central Mosque ist ein islamisches Gebetshaus im Stadtteil Yongsan mit zwei hochaufragenden Minaretten, traditionellen Bogeneingängen und arabischen Kalligrafien auf der weißen Fassade. Der Komplex umfasst getrennte Gebetsräume für Männer und Frauen sowie Waschräume im Untergeschoss.
Das Gebäude wurde 1976 mit finanzieller Unterstützung aus Saudi-Arabien und anderen nahöstlichen Ländern eröffnet, nachdem das Land von Präsident Park Chung Hee bereitgestellt wurde. Seine Errichtung war ein wichtiger Meilenstein für die Anerkennung des Islam in Südkorea.
Die Moschee ist das wichtigste religiöse Zentrum für die muslimische Gemeinde in Seoul und dient als Treffpunkt für Gläubige aus verschiedenen Herkunftsländern. Besucher werden von der offenen Architektur und der Willkommenskultur beeindruckt, die Menschen unterschiedlicher Hintergründe anzieht.
Besucher sollten wissen, dass es Bereiche für rituelles Waschen vor dem Gebet gibt und dass Schuhe im Gebetsraum üblich entfernt werden. Die Anlage bietet auch einen angegliederten Unterrichtsbereich mit erweiterten Ressourcen für verschiedene Altersgruppen.
Das Gebäude beherbergt ein handgeschnitztes hölzernes Lesepult, das als Geschenk vom marokkanischen König Hassan II. geschenkt wurde und als eines der bedeutsamsten religiösen Artefakte der Moschee gilt. Dieses Stück zeigt die internationalen Verbindungen und den gegenseitigen Respekt zwischen verschiedenen islamischen Nationen.
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