Marado, Insel am südlichsten Punkt von Jeju, Südkorea
Marado ist eine kleine Insel am südlichsten Punkt von Jeju und misst etwa 2,5 Quadratkilometer mit felsigen Steilküsten und klarem Wasser. Die Küstengewässer beherbergen vielfältige Meeresarten und bilden ein wichtiges Ökosystem in der Region.
Die Insel diente seit antiken Zeiten als wichtiger Navigationspunkt zwischen Korea und Japan und lenkte Schiffe durch diese Gewässer. Während der japanischen Besetzung wurden hier Bauwerke errichtet, die bis heute das Landschaftsbild prägen.
Mehrere Familien leben hier und bewirtschaften Mandarinenhaine nach überlieferten Methoden, die seit Generationen weitergegeben werden. Diese landwirtschaftlichen Traditionen prägen das Bild der Insel bis heute.
Fährverbindungen verkehren regelmäßig vom Hafen Mosolpo auf der Insel Jeju, wobei die Fahrtdauer je nach Wetterlage variiert. Besucher sollten sich bei der Ankunft auf wechselhafte Bedingungen einstellen und für Wanderungen geeignetes Schuhwerk mitbringen.
Auf der Insel steht ein altes Leuchtfeuer aus der Zeit der japanischen Besetzung, das heute als Beobachtungspunkt für Seebedingungen dient. Der Leuchtturm bietet Besuchern einen seltenen Ausblick auf die umliegenden Meeresrouten und historischen Schiffslinien.
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