Sibiseonnyeotanggyegok, Tal in Südkorea
Sibiseonnyeotanggyegok ist ein langes, enges Tal mit vielen kleinen Wasserfällen und natürlichen Becken am Fuße des Berges Seoraksan. Das V-förmige Tal erstreckt sich über etwa acht Kilometer und beherbergt verschiedene unterschiedlich geformte Badestellen, darunter das bekannte Peach-tang mit einer markanten Felsformation dahinter.
Das Tal entstand durch die Einwirkung von Wasser auf Gestein über lange Zeit hinweg, wobei ständig neue Formen entstanden. Während acht Badestellen erhalten geblieben sind, erinnert die Legende von ursprünglich zwölf Engelbädern an eine traditionsreiche Vergangenheit, die bis heute die Identität des Ortes prägt.
Der Name Sibiseonnyeotanggyegok bedeutet "Tal der zwölf Engel-Bäder" und basiert auf einer lokalen Legende, nach der himmlische Wesen hier badeten. Heute können Besucher diese Geschichte in den verschieden geformten Wasserbecken nachvollziehen, die im Tal verteilt sind.
Der Weg durch das Tal ist leicht zu folgen und dauert etwa zwei Stunden für die gesamte Strecke, wobei kleine Eisenbrücken über das Wasser führen. Tragen Sie bequeme Wanderschuhe mit gutem Halt, bringen Sie Wasser mit und vermeiden Sie Besuche nach starkem Regen, wenn der Wasserpegel steigt und das Überqueren schwierig wird.
Der siebte Badeplatz trägt den Namen Peach-tang, weil seine Form einem Pfirsich ähnelt und dahinter ein besonders markanter Felsblock eine tiefe, dunkle Höhle bildet. Diese ungewöhnliche Gesteinsformation ist oft übersehen, obwohl sie einer der visuell bemerkenswertesten Punkte des Tales ist.
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