Tiefland von Turan, Wüstenebene in Zentralasien, Kasachstan und Usbekistan
Die Turan-Senke ist eine flache, ausgedehnte Landschaft zwischen dem Kaspischen Meer und dem Aralsee, die sich über Kasachstan und Usbekistan erstreckt. Sie besteht hauptsächlich aus Sandebenen, Salzsteppen und trockenen Tälern, die von seltenen Flussläufen durchzogen werden.
Die Senke entstand, nachdem sich ein uraltes Meer während der Erdgeschichte aufgelöst hat und sich in separate Wasserbecken trennte. Diese Umwandlung schuf die heutige trocken geprägte Landschaft, die das zentrale Kernland zwischen zwei großen Binnenmeeren bildet.
Das Tiefland diente als Durchgang für Nomadenstämme wie Skythen, Hunnen und Mongolen, die die kulturelle Entwicklung Zentralasiens prägten.
Die Region ist extrem trocken und erhält nur wenig Niederschlag das ganze Jahr über, daher sollte man sich auf sehr begrenzte Wasserstellen vorbereiten. Besucher sollten wissen, dass die Landschaft überwiegend flach und offen ist, mit wenig Schutz vor Sonne und Wind.
In der Vpadina Akchanaya fällt die Landschaft auf unter 81 Meter unter dem Meeresspiegel ab und bildet damit einen der tiefsten Punkte dieser Depression. Diese geologische Mulde zeigt ungewöhnliche Schichtungen und sichtbare Zeichen der erdgeschichtlichen Umwandlung.
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