Burabay National Park, Nationalpark in der Region Akmola, Kasachstan
Der Burabay-Nationalpark ist ein Schutzgebiet von republikanischer Bedeutung in der Region Akmola, das eine Fläche von 83.510 Hektar umfasst. Innerhalb dieser Fläche liegen 47.400 Hektar Waldgebiet und 8.493 Hektar Wasserflächen, verteilt auf fünf Hauptseen: Burabay, Shortandy, Großer Shabakty, Kleiner Shabakty und Kotyrkol.
Das Gebiet erhielt im August 2000 durch einen Regierungserlass der Republik Kasachstan seine offizielle Ausweisung als Nationalpark. Die Entscheidung sicherte den Schutz von Nadelwäldern und Mischwäldern, die seit dem Pleistozän in den nördlichen Steppengebieten erhalten geblieben sind.
Die Felsformationen Okzhetpes und Zhumbaktas aus Granit gehören zu den bekanntesten Orten im Park, denen die kasachische Folklore viele Geschichten und Erzählungen zuschreibt. Besucher können diese Orte auf eigene Faust erkunden und die Bedeutung erleben, die sie für die lokale Überlieferung haben.
Wanderwege führen durch Kiefernwälder und verbinden die Hauptseen miteinander, wodurch mehrstündige Routen in verschiedene Richtungen möglich sind. Die Wege sind im Sommer und Herbst am besten begehbar, während der Winter Schneeschuhwandern oder Langlauf ermöglicht.
Die Nadelwälder und Mischwälder innerhalb des Parks haben die Eiszeit überdauert und gehören zu den wenigen verbliebenen Waldbeständen dieser Art in den nördlichen Steppenregionen. Botaniker schätzen diese Standorte als lebende Archive der Pflanzenwelt, die Tausende von Jahren überlebt haben.
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