Katon-Karagay National Park, Nationalpark in Ostkasachstan, Kasachstan
Der Katon-Karagay-Nationalpark ist ein Schutzgebiet in den Altai-Bergen mit einer Fläche von etwa 643.000 Hektar, das Berge, Wälder, Seen und Gletscher umfasst. Das Gebiet erstreckt sich über die Grenzen von Kasachstan, Russland, China und der Mongolei und bildet einen natürlichen Übergangsraum zwischen diesen Ländern.
Der Park wurde während des Ersten Weltkriegs geprägt, als österreichisch-ungarische Kriegsgefangene zwischen 1915 und 1917 eine etwa 60 Kilometer lange Straße durch das Gebirge bauten. Diese Infrastruktur verbesserte die Erreichbarkeit des Gebiets dauerhaft.
Der Berg Belukha ist für sibirische Schamanen und tibetische Buddhisten ein heiliger Ort, der tiefe spirituelle Bedeutung in ihren Traditionen hat. Pilger und Besucher kommen hierher, um diese religiöse Verbindung zu erleben.
Der Park wird am besten über die Stadt Oskemen erreicht, die über Flugverbindungen mit großen kasachischen Städten verbunden ist und als Transportknotenpunkt für Besucher dient. Von dort aus braucht man Vorbereitung auf die Bergwege und wechselnde Wetterbedingungen.
Das Gebiet enthält den See Yazevoe auf 1.685 Metern Höhe und den Kokkol-Wasserfall, der in der Nähe eines ehemaligen Wolfram- und Molybdän-Bergbauplatzes über 80 Meter hinabfällt. Diese Wasserfälle und Seen sind heute ruhige Orte, aber ihre Lage zeigt die lange Geschichte der Rohstoffgewinnung in der Region.
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