Nuwara Eliya, Bergstadt in der Zentralprovinz, Sri Lanka
Nuwara Eliya ist eine Bergstadt in der Zentralprovinz von Sri Lanka, die auf 1868 Metern Höhe liegt und von Teeplantagen umgeben ist. Die Straßen verlaufen durch hügelige Gegenden mit Holzhäusern, anglikanischen Kirchen und dem zentral gelegenen Victoria-Park, der von alten Bäumen gesäumt wird.
Samuel Baker gründete die Stadt 1846 als Rückzugsort für britische Beamte, die der Hitze der Küstengebiete entfliehen wollten. In den folgenden Jahrzehnten entstanden Teefabriken und Bungalows im europäischen Stil, die das Gesicht der Region bis heute prägen.
Der Name bedeutet in der singhalesischen Sprache "Stadt des Lichts" und spiegelt sich in den gepflegten Gärten wieder, die die Bewohner das ganze Jahr über anlegen. Hier wachsen Gemüsesorten wie Karotten, Kartoffeln und Kohl, die man sonst kaum in tropischen Regionen findet.
Wegen der Höhenlage kann die Temperatur nachts stark fallen, daher sollte man warme Kleidung mitbringen. Die meisten Gästehäuser und Hotels liegen zu Fuß erreichbar vom Zentrum, wo sich Markt und Busbahnhof befinden.
Im April finden auf der Pferderennbahn Rennen statt, während gleichzeitig in den Straßen das singhalesische und tamilische Neujahr gefeiert wird. Die Bewohner tragen an diesen Tagen traditionelle Kleidung und teilen selbstgemachte Süßigkeiten mit Besuchern.
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