Cercle Municipal, Kongresszentrum in Luxemburg-Stadt, Luxemburg
Das Cercle Municipal ist ein Kongresszentrum im Ville-Haute-Viertel von Luxemburgstadt, das sich am östlichen Ende des Place d'Armes mit neobarockem Stil erhebt. Das Gebäude verfügt über mehrere Konferenzräume im fünften Geschoss und Ausstellungsflächen im Kellerbereich.
Das Gebäude wurde von den Architekten Pierre und Paul Funck nach einem Wettbewerbssieg 1904 entworfen und öffnete 1909 seine Türen für die Öffentlichkeit. Es spielte eine wichtige Rolle in der europäischen Geschichte, als es von 1952 bis 1969 als Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl diente.
Das Gebäude zeigt ein dekoratives Fries über seinem Balkon, das die Verleihung der Stadturkunde von Luxemburg-Stadt im Jahr 1244 darstellt und das lokale Erbe widerspiegelt.
Das Gebäude wurde 2011 renoviert und ist leicht vom Platz d'Armes aus zu erreichen, wobei die verschiedenen Ebenen für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt werden. Besucher sollten den Haupteingang nutzen und rechtzeitig ankommen, da die Räume je nach Veranstaltung unterschiedliche Zugangsbedingungen haben können.
Das Gebäude war zwischen 1952 und 1969 Sitz des Gerichtshofs einer frühen europäischen Institution, was sein politisches Gewicht in der nachkriegszeitlichen Geschichte unterstreicht. Diese weniger bekannte Episode zeigt, wie Luxemburg als neutrales Land zum Zentrum der frühen europäischen Integration wurde.
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