Passerelle, Steinviadukt in Luxemburg-Stadt, Luxemburg
Die Passerelle ist ein steinernes Viadukt, das das Pétrusse-Tal in Luxemburg-Stadt überspannt und auf 24 Bögen ruht. Die Fahrbahn ist rund 290 m lang und etwa 45 m über dem Talgrund und trägt sowohl Fahrzeuge als auch Fußgänger.
Die Passerelle wurde zwischen 1859 und 1861 von der britischen Firma Waring Brothers gebaut, um die Stadt mit einem neuen Bahnhof außerhalb der Festungsmauern zu verbinden. Dieser Bau ermöglichte es der Stadt, sich über das Tal hinaus auszudehnen.
Die Struktur verbindet zwei Stadtteile und wird von Einheimischen täglich genutzt, um zwischen den Bereichen zu wechseln. Sie ist ein vertrautes Element der Stadtlandschaft, das Menschen beim Spaziergang oder während der Fahrt sehen.
Der Übergang ist sowohl zu Fuß als auch mit dem Auto möglich, und der Blick von der Brücke in das Tal ist von beiden Seiten gut sichtbar. Den besten Blick auf das gesamte Bauwerk hat man von unten im Tal oder von den gegenüberliegenden Hängen.
Die Passerelle wurde mit einer leichten Kurve gebaut, um militärischen Anforderungen der Festung zu entsprechen, da eine gerade Brücke den Verteidigern einen schlechten Schusswinkel geboten hätte. Diese kaum sichtbare Biegung ist noch heute beim Überqueren zu erkennen, wenn man genau hinschaut.
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