Larache, Hafenstadt im Norden Marokkos.
Larache ist eine Hafenstadt an der marokkanischen Atlantikküste mit Straßen, die vom zentralen Platz zum Meer führen und von weißen Gebäuden sowie Terrassencafés gesäumt sind. Die Stadt erstreckt sich zwischen zwei Stränden, die durch einen Damm geteilt werden und unterschiedliche Bedingungen für Wassersportler bieten.
Die Stadt wurde 1471 von portugiesischen Siedlern gegründet und verlor später an Bedeutung, bis der Sultan im 16. Jahrhundert ihre Besiedlung erneuerte. Diese Wende markierte den Beginn einer langen Zeit, in der sich die Stadt als Handels- und Fischereihafen entwickelte.
Der zentrale Markt zeigt arabisch-andalusische Architekturelemente, die das moderne Viertel mit der traditionellen Medina verbinden. Die Topos zeigt, wie die Stadt ihre handwerklichen Traditionen und lokalen Handelsbräuche bewahrt hat.
Besucher sollten wissen, dass die beiden Strandseiten unterschiedliche Bedingungen bieten – eine Seite hat starke Wellen zum Surfen, während die andere ruhigere Gewässer zum Schwimmen hat. Es ist ratsam, vor dem Besuch zu prüfen, welche Aktivität man bevorzugt, um den passenden Strand auszuwählen.
Der Loukkos-Fluss trifft an dieser Stelle auf den Atlantischen Ozean und schafft einen natürlichen Hafen. Dieser geografische Vorteil ermöglichte die Entwicklung von kommerziellen und handwerklichen Fischereigemeinden, die noch heute das Leben in der Stadt prägen.
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