Lixus, Archäologische Stätte bei Larache, Marokko
Lixus ist eine antike Stadt bei Larache auf einem Hügel, von dem aus man den Fluss Loukkos überblicken kann. Die Ausgrabungen zeigen Ruinen von Tempeln, Bädern, Häusern und Anlagen zur Herstellung von Fischprodukten aus verschiedenen Zeitaltern.
Phönizier gründeten die Stadt im 8. Jahrhundert vor Christus, später übernahmen Karthager die Kontrolle. Rom machte daraus eine Kolonie und prägte das Leben dort für viele Generationen.
Lixus zeigt Spuren mehrerer Kulturen, die über Jahrhunderte hier lebten und ihre eigenen Bauweisen hinterließen. Die Mischung aus phönizischen Tempeln, römischen Bädern und Produktionsstätten erzählt von verschiedenen Völkern, die sich hier niederließen und miteinander austauschten.
Der Ort liegt auf einem Hügel, weshalb festes Schuhwerk und etwas Ausdauer beim Gehen hilfreich sind. Informationstafeln an verschiedenen Stellen erklären, was man sieht, und helfen dabei, die einzelnen Bereiche zu verstehen.
In der antiken griechischen Literatur wird Lixus mit dem sagenumwobenen Garten der Hesperiden verbunden, wo goldene Äpfel wachsen sollten. Diese mythologische Verbindung zeigt, wie wichtig und bekannt der Ort in der Antike war.
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